Überwachungskamera Test – Sicherheit bei Tag und Nacht

ÜberwachungskameraJeder kennt das Gefühl, zu denken, dass jemand im Haus ist und den Wunsch nach einer Überwachungskamera um sofort zu wissen, ob man es sich nur einbildet oder ob tatsächlich ein Einbrecher im Eigenheim sein Unwesen treibt.

Viele Menschen haben jede Nacht Angst und können kaum allein schlafen. Die Angst überfallen und im Schlaf überwältigt zu werden ist für die meisten dabei größer als das Wissen, dass die Chance dabei nicht allzu groß ist. Auch in Geschäften, in denen die Chance groß ist, dass jemand etwas klaut oder der Laden sogar ausgeräumt wird, sind Kameras sinnvoll. Besonders sicher fühlt man sich, wenn die Überwachung sowohl außen, als auch innen gesichert ist und alle Ecken ausreichend abgesichert sind.

Was man vor dem Kauf wissen sollte

Bevor man sich für eine Funk Überwachungskamera entscheidet, sollte man gut abwägen, was für ein Gerät man genau sucht. Dabei gilt es zuerst zu entscheiden, ob man nach einem Gerät für den gewerblichen oder privaten Bereich sucht. Man sollte zudem wissen, ob das Gerät im Außen- oder im Innenbereich angebracht werden können soll. Auch die Möglichkeit, mehrere Kameras einzubinden sollte in Betracht gezogen werden. Des Weiteren gilt es zu überlegen, ob das Modell per LAN oder WLAN Verbindung funktionieren soll. Die Verbindungsgeschwindigkeit ist bei einer LAN Verbindung beinahe doppelt so schnell und hat dem WLAN somit etwas voraus. Im Idealfall kann man zwischen LAN und WLAN wechseln.

Wichtig ist es, den Ort zu kennen, an dem die Überwachungskamera später angebracht werden soll. Dementsprechend kann man sich für ein kleines oder ein größeres Gerät entscheiden. Im Idealfall schrecken Überwachungssysteme entweder dadurch ab, dass sie deutlich sichtbar sind oder sie überraschen den Dieb, weil sie so unauffällig sind, dass er sie nicht bemerkt.

ÜberwachungAußerdem sollte man sich Gedanken darüber machen, wann das Videoüberwachungssystem im Einsatz sein soll. Gerade im Zuhause oder Outdoor ist es sinnvoll, ein Gerät zu wählen, dass über eine gute Nachtsicht verfügt. Des Weiteren gilt es, sich zu entscheiden, ob man die Filmaufnahmen ohne Ton oder mit Ton benötigt. Man muss sich darüber im Klaren sein, wann das Gerät aufzeichnen soll. Dabei besteht der Unterschied zwischen Intervallen oder einem Dauerbetrieb. Gerade im bei ängstlichen Personen kann es sinnvoll sein, alles komplett aufzuzeichnen um sicher zu gehen, dass keine fremden Personen das Terrain betreten.

Wenn man das Gebiet kennt, welches vom Überwachungssystem bewacht werden soll, muss man festlegen, bis in welche Bereiche das Sichtfeld der Kamera reichen muss. Eventuell sind mehrere Geräte nötig, um eine optimale Abdeckung zu erreichen.

Je nach Geschmack sollte die Überwachungskamera sensibel oder nicht so sensibel auslösen. Dabei kann man sich überlegen, ob es wichtig ist, ob das Gerät auf Bewegung oder Geräusche oder auf Erschütterung reagiert.

So wird der Kauf erfolgreich

Wenn man die grundlegenden Informationen für den Kauf der Überwachungskamera festgelegt hat, kann man das passende Modell aussuchen. Dabei sollte keinesfalls der Preis ausschlaggebend sein. Viel wichtiger ist die Qualität. Die Bilder sollten sowohl am Tag, als auch bei Nacht möglichst scharf sein und die Gesichter gut erkennen lassen. Wichtig ist auch, dass ein großer Radius erfasst wird. Besonders praktisch sind ein eingebautes Mikrofon und ein dazugehöriger Lautsprecher. Outdoor Modelle müssen unbedingt Wasser und Kälte aushalten können.

Gute Kameras lassen zudem zwischen Dauerbetrieb und frei einstellbaren Intervallen beim Filmen wählen. Das Wichtigste ist aber, dass die Videoüberwachung zuverlässig funktioniert. Im Falle eines Alarms muss man als Besitzer schnellstmöglich per Mail mit den wichtigen Bildern informiert werden. Über eine kostenlose App sollte zudem alles aus der Ferne steuerbar sein. So erkennt man schnell, ob wirklich Gefahr im Verzug ist. In jedem Fall sollte die Kamera im Alarmfall den Upload auf einen FTP Server beginnen.

Funk ÜberwachungskameraPraktisch sind auch Überwachungskameras mit Monitor. Diese eignen sich nicht nur für den Gebrauch vor der Haustür, sondern beispielsweise auch im Kinderzimmer anstatt eines Babyphones. So kann man immer sofort sehen, was das Kleine gerade benötigt.

Eine Überwachungskamera mit Aufzeichnung ist auch sehr praktisch. Sie speichert sofort alle gemachten Bilder auf einer SD Karte, sodass keine Daten verloren gehen und man sich auch noch Tage später ansehen kann, was zu bestimmten Uhrzeiten vor oder im Haus los war.

Von Vorteil ist es, wenn das Gerät als Überwachungskamera Set geliefert wird, bei dem bereits die Wandhalterung, das LAN Kabel und anderes wichtiges Zubehör enthalten ist. Eine gute IP Kamera lässt sich außerdem problemlos mit weiteren Kameras verbinden, sodass eine Rundumüberwachung möglich ist.

Die richtige Pflege entscheidet

Die richtige Pflege einer Netzwerkkamera ist nicht schwer. Egal ob ein Gerät wetterfest ist oder nicht, sollte man es nicht unnötig großen Belastungen aussetzen und es möglichst an einem geschützten Ort anbringen.

Zudem sollte, im Falle des Akkubetriebs, regelmäßig der Akku kontrolliert und neu aufgeladen werden. Nach einiger Zeit müssen auch hochwertige Akkus ausgetauscht werden. Für klare Bilder muss die Linse außerdem immer möglichst staubfrei sein.

Welches Gerät ist das richtige?

Schatten an FensterWelches CCTV am Ende das richtige ist, muss jeder für sich selbst entscheiden, da dies stark von den individuellen Bedürfnissen abhängt. Sollen die Überwachungssysteme unauffällig bleiben, ist eine Mini-Überwachungskamera von Vorteil. Bei großflächiger Überwachung müssen die Funk-Überwachungskameras sich problemlos verbinden lassen.

Eine Kamera mit gutem Bewegungsmelder löst nicht zu früh aus, zeichnet sowohl Ton, als auch Bild in guter Qualität auf und verständigt dann sofort den Besitzer per Mail mit Fotos. Auch der Upload auf einen FTP Server ist sehr sinnvoll. An Orten, an denen kein Kabel verlegt werden kann, sind drahtlose Überwachungskameras besonders sinnvoll. Alles in allem kann man festhalten, dass nichts darüber geht, die Überwachungskameras auszuprobieren und sich selbst ein Urteil zu bilden.